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Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung

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Losung für den 18.10.2017

Warum hast du denn das Wort des HERRN verachtet, dass du getan hast, was ihm missfiel? 2.Samuel 12,9

Der feste Grund Gottes besteht und hat dieses Siegel: Der Herr kennt die Seinen; und: Es lasse ab von Ungerechtigkeit, wer den Namen des Herrn nennt. 2.Timotheus 2,19

Service

Visite Kirchenleitung 01 Die Kirchenleitung im Gespräch mit dem Team des Zentrums

Kirchenleitung auf Visite

Ansteckende Freude an Kooperation

Das Zentrum Gemeinde und Kirchenentwicklung war noch kein halbes Jahr alt, als sich die Kirchenleitung vor Ort selbst ein Bild von ihrem jüngsten "Kind" machen wollte. Am 9. Juni 2017 stattete sie dem Team des Zentrums einen ersten Besuch ab.

"Agile Organisation?" Pfarrerin Cornelia vom Stein erläutert die Details "Agile Organisation?" Pfarrerin Cornelia vom Stein erläutert die Details

Nur noch das Bistro war an diesem Tag im Internationalen Evangelischen Tagungszentrum Wuppertal frei. So mussten die Mitglieder der Kirchenleitung mit dem Team des Zentrums an kleinen Cafétischen Platz nehmen. Im Nachhinein erwies sich diese ungewöhnliche Raumsituation als Glücksfall. Denn nicht als kirchenamtliche "Visitation", sondern als ungezwungene "Visite" sei dieser Besuch zu verstehen, stellte Präses Manfred Rekowsi gleich zu Beginn klar.

Nach der Begrüßung machten sich die Besucherinnen und Besucher zunächst ein Bild von den Räumlichkeiten des neuen Zentrums, in dem seit Jahresbeginn die sechs ehemals selbständigen Einrichtungen und Ämter zusammengefasst sind. Nach einer kurzen Andacht stellte Pfarrerin Cornelia vom Stein als Leiterin die Struktur des Zentrums dar: Auf einem Klausurtag hatte sich das Team dafür entschieden, sich als "agile Organisation" aufzustellen, um möglichst flexibel unterwegs zu sein. Anschließend machten sich die Gäste aus der Kirchenleitung in kleinen Gesprächsgruppen ein eigenes Bild von den sechs Arbeitsbereichen.

Präses Rekowski fasst die Eindrücke des Tages zusammen Präses Rekowski fasst die Eindrücke des Tages zusammen

Der Nachmittag stand im Zeichen des Ausblicks: Worin sehen die Gäste und die Mitarbeitenden das Potential des neuen Zentrums? Und welche Rahmenbedingungen braucht es, um seinen Beitrag zur Entwicklung unserer Kirche zu leisten? Hier einige Schlaglichter aus den angeregten Gruppengesprächen:

  • In der Vernetzung und Durchlässigkeit der bislang selbständigen Arbeitsbereiche liegt eine große Chance: Transparenz, Kenntnis der anderen Bereiche, zentrale Anlaufstelle, breitere öffentliche Wirkung.
  • Gemeinden und Einrichtungen können passgenauer in ihrer Entwicklung unterstützt werden.
  • Fach- und Prozessberatung greifen ineinander.
  • Für seine Arbeit benötigt das Zentrum angemessene finanzielle und personelle Ressourcen. Nötigenfalls müssen bisher wahrgenommene Aufgaben aufgegeben werden.
  • Gute Kommunikationsstrukturen sind grundlegend.

Am Ende des Tages waren sich alle einig: Momente des Austauschs und der Begegnung wie an diesem Tag braucht es immer wieder. Die anerkennenden Worte von Präses Rekowski zum Abschied ließen hoffen, dass dies nicht die letzte "Visite" der Kirchenleitung in Wuppertal gewesen sein wird.

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